Tipps für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz

Deine Bewerbungsmappe solltest Du ein Jahr bevor du Deine Ausbildung beginnen möchtest per Post oder E-Mail mit folgenden Unterlagen einreichen:

Bewerbungsanschreiben mit Namen, vollständiger Anschrift und Telefonnummer/Handynummer

Tabellarischer Lebenslauf

Lichtbild

Kopie der letzten zwei Schulzeugnisse und/oder Abschlusszeugnisse

Praktikumszeugnisse

Die Bewerbung sendest Du bitte direkt an die Personalabteilung des betreffenden Betriebes. Deine eingesendete Bewerbung leiten wir zur Prüfung an die zuständige Fachabteilung weiter. Wenn uns Dein Profil überzeugt, laden wir Dich zum Vorstellungsgespräch ein, um Dich persönlich kennenzulernen.

Die Bewerbungsmappe

Wie bewerbe ich mich richtig?

Um dich erfolgreich zu bewerben, brauchst du eine starke Bewerbung.

Die sorgfältige Zusammenstellung deiner Bewerbungsmappe ist sehr wichtig, denn sie ist deine „Visitenkarte“. Du hinterlässt damit einen ersten Eindruck! Achte deshalb darauf, dass deine Unterlagen in einem einwandfreien Zustand sind: vollständig, knitterfrei und ohne Flecken.

Hefte sie am besten in einer sauberen Kunststoffmappe mit Clip-Leiste ab und achte auf die folgende Reihenfolge: 

Lebenslauf mit Foto

Kopie des letzten Zeugnisses

und falls vorhanden:

Kopie des vorherigen Zeugnisses (z. B. Fachoberschulreife)

Kopien der Praktikumsbescheinigungen

Kopien der Nachweise über besondere Kenntnisse (z. B. Computerseminare, Fremdsprachenkurse usw.)

Das persönliche Anschreiben wird der Mappe lose beigelegt. Denke daran, Anschreiben und Lebenslauf mit dem aktuellen Datum zu versehen und beides zu unterschreiben. Am besten mit blauer Tinte.

Sind die Unterlagen komplett, kommen sie ungefaltet in einen großen Briefumschlag mit vollständiger Adresse des Empfängers sowie deiner Absenderadresse. Genug Porto drauf? – Dann ab die Post!

Falls der Betrieb nicht auf deine Bewerbung reagiert, solltest du nach einer angemessenen Zeit dort anrufen und nachfragen.

Das 1x1 der Bewerbung:

Vor dem Start ins Berufsleben steht in vielen Fällen ein wahrer Bewerbungs-Marathon. Bevor Du Dich auf den Weg zum Traumjob machst, solltest Du aber einen Moment innehalten und durchschnaufen. Dann geht Dir bei der Suche auch garantiert nicht die Luft aus.

Gut vorbereitet:

Bevor Du Anzeigenberge durchblätterst und einen Haufen Bewerbungen herausschickst, solltest Du dir ein wenig Zeit nehmen und dich auf die Jobsuche vorbereiten.

Schritt 1: 

Sich selbst unter die Lupe nehmen

Wo liegen meine Interessen?

Ausgangspunkte können Hobbys sein, private Interessen, Lieblingsfächer in der Schule oder bevorzugte Themen im Studium oder - wenn Du bereits berufstätig bist - berufliche Aufgaben, die Dir Freude bereiten.

Tipp:

Welche Art von Arbeit reizt mich überhaupt nicht? Wie sollte ein Arbeitsplatz aussehen, an dem ich mich wohl fühle? Und: Wo möchte ich möglichst nicht arbeiten? Auf diese Weise kannst Du für dich selbst und später auch gegenüber anderen klar sagen, was Du willst und - mindestens ebenso wichtig - was nicht.

Was sind meine Ziele?

Nimm Dir jetzt Deine gesteckten Ziele unter die Lupe: Was hast Du bisher erreicht? Was möchtest Du in den nächsten Jahren erreichen? Was soll möglichst so bleiben? Was habe ich anzubieten?

Klar, die Schulnoten oder die Leistungen im derzeitigen Job sind die ersten Indizien für Deine Stärken und Schwächen. Für einen realistischen Blick solltest Du dich aber nicht mit einer bloßen Momentaufnahme begnügen.

Schritt 2: 

Infos sammeln

Je nach Lebensabschnitt solltest Du auch diese Fragen unbedingt klären:

•Welche Berufe passt zu meinen Interessen und Fähigkeiten?

•Welcher Schulabschluss wird von Betrieben erwartet?

•Wie viele Stellen werden im jeweiligen Beruf angeboten?

Schritt 3: 

Potenzielle Arbeitgeber unter die Lupe nehmen

Bevor Du eine Bewerbung losschickst, solltest Du unbedingt Informationen über das jeweilige Unternehmen sammeln: Produkt- oder Leistungsangebot, Zahl der Auszubildenden bzw. Mitarbeiter, wirtschaftliche Entwicklung in jüngster Zeit, Niederlassungen im In- und Ausland. Wer derlei Fakten parat hat und bei Bedarf ins Anschreiben oder Vorstellungsgespräch einfließen lässt, kann damit jede Menge Pluspunkte sammeln.